Helmut Eckl ist der geborene Satiriker. Bayerischer Rundfunk

Der Niederbayer Helmut Eckl ist ein Satiriker, wie man sich ihn in Bayern wünscht. Augenzwinkernd und mit viel Selbstironie nimmt er den bayuwarischen Volksstamm aufs Korn, dabei sind seine Texte „unerbittlich“ im positiven Sinne und zeitlos wie der Autor selbst. Süddeutsche Zeiung


Helmut Eckl "Vom MUH in die Ottobrunner Straß"
Die Kleinkunstszene im München der 70er und 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts

Helmut Eckls neuestes Werk

Den Charme von Helmut Eckls Erinnerungsbuch macht vieles aus. Dass er den - manchmal durchaus voneinander abweichenden - individuellen Wahrheiten die Ehre gibt. Dass er in Interviews mit Wirten, Bühnenbetreibern und Programmmachern auch den Idealismus der Szene beleuchtet. Dass Gesprächspartner nicht nur nach Anekdoten oder ihrer Karriere befragt werden, sondern auch zum Lebensgefühl dieser sagenumwobenen Ära. Und auch die tollen, zum größten Teil noch nie gesehenen Fotos, mit denen das querformatige Buch bebildert ist.

Helmut Eckl ist ein Buch gelungen, das ein wertvolles Genrebild der Münchner Aufbruchszene bietet. Und für alle, die dabei waren, ein Füllhorn der Erinerungen.
Ulrike Zöller in der MUH Nr. 20


Denkmal für die Münchner Kleinkunstszene

Es war, wie man heute sagen würde, eine geile Zeit. Und es ist wunderbar, dass der Münchner Kleinkunst, die in Siebziger- und Achtzigerjahren aufs Schönste florierte, soeben ein Denkmal errichtet wurde.

Eckl hat die Geschichte der wichtigsten Kleinkunstbühnen aufgeschrieben und mit einigen Helden von damals Interviews geführt. Allein das ist höchst verdienstvoll. Was aber für diejenigen, die in den Kleinkunstbühnen seinerzeit qasi zu Hause waren noch aufregender ist, sind die vielen Fotos, mit denen das Buch illustriert ist.

Man kann Eckl gar nicht gernug rühmen, dass er die Blütezwit der Münchener Kleinkunst wieder in den Blick rückt.
Walter Görl, SZ vom 27.3.2016



"Irgendwo hören sich die Grenzen auf"

Nach seinem letzten Buch "Alte Männer füttern keine Enten" erfreut Helmut Eckl abermals mit einem famosen Buchtitel, wobei sich das neue Werk gleich mal "satirischer Roman" nennt, damit man sich auskennt...Manchmal liest sich das gar nicht satirisch, sondern versonnen, aber insgesamt so, als könnte man es sich wunderbar vorlesen lassen, am Besten vom Helmut Eckl selber. MUH Nr.12


...Dem Turmschreiber Helmut Eckl, der 2011 mit dem bayrischen Poetentaler ausgezeichnet
wurde, ist ein herrlicher, packender satirischer Roman gelungen, der förmlich nach einem
weiteren Poetentaler schreit... Ebersberger Zeitung, Münchner Merkur



...Da menschelt es ganz gewaltig, und höchst anheimelnd ist das alles erzählt. Ein
bajuwarisch - hinterkünftiges Roman - Schmankerl ist´s jedenfalls. Ein Lesegenuß.
Literatur in Bayern



Für immer jung
Helmut Eckls „Alte Männer füttern keine Enten“


Älterwerden ist eine lästige Sache. Aber weil niemand davon verschont bleibt, auch der widerspenstigste Autor nicht, macht Helmut Eckl das Beste daraus…
Grundsätzlich ist natürlich festzuhalten, dass Eckl und seine Freunde nicht älter werden, bestenfalls „platterter oder grauer, aber sonst ganz die alten Jungen“ sind, auch wenn die Knie verstärkt knirschen und sie nach dem dritten Weißbier allerorten einschlafen. …
Um keinen falschen Eindruck zu erwecken: Eckl beschäftigt sich in dem Buch beiliebe nicht nur mit dem Altern. In bewährtem, leicht ironischem Ton skizziert er Erinnerungen, Reiseerlebnisse, Alltagsbegebenheiten. …und ...diese Gemeinheiten sind Grund genug für den Helden der Titelgeschichte, sich einen Revolver zu kaufen und den Kampf Jung gegen Alt für eröffnet zu erklären. Süddeutsche Zeitung


Warum alte Männer keine Enten füttern
Beim Hörbacher Montagsbrettl präsentierte der Turmschreiber sein Werk

Besonders ältere Generationen stellen fest, dass Tage, Monate und Jahre immer kürzer werden. Der bayerische Heimatdichter, Satiriker und Turmschreiber drückt das so aus: „Früher war die Zukunft länger“. …
Mit seiner Spurensuche setzt der Autor nicht nur jenseits der Lebensmitte an, wo ihn persönliche Erfahrungen zugute kommen. Auch Erinnerungen aus seiner Jugend würzen 166 Seiten geballten Frohsinns. Mit fröhlich blitzenden Augen und einem spitzbübischen Schmunzeln hinter dem grauen Schnauzer las er daraus vor. Fürstenfeldbrucker Tagblatt



Über die „Liebhaber meiner Geliebten“:

Ein Autor für den Biergarten
Seine Texte kommen ausgesprochen mündlich daher, als würde er am Stammtisch erzählen… Er schaut auf seine Stadt, und das, was er dort sieht, ist ihm meistens skurril, lustig, absurd genug…Das ist der Witz des Münchners, immer ein bisschen grantelnd. Immer auch ein bisserl ungern, sich selbst nicht so wichtig nehmend, aber die anderen auch nicht. Süddeutsche Zeitung

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